26.09.2018 / Wind, Unternehmen, Presse

Windausbau regional steuern

Standpunkt von Michael Class im Tagesspiegel Background "Energie & Klima"

Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien wird von der Bundesregierung derzeit bedauerlicher Weise unter den Vorbehalt verfügbarer Netzkapazitäten gestellt. Der Sinn dieses Vorbehaltes kann trefflich diskutiert werden: Netze sind kein Selbstzweck, sie sollten dem Bedarf (Last und Erzeugung) folgen, nicht umgekehrt. Unabhängig von der Bewertung dieser Frage – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier macht Netze (richtigerweise) zum Chefthema, initiiert Aktionspläne zum Stromnetz und hält Stromnetz-Gipfel mit den Ländern ab. Dabei werden auch weniger sichtbare, aber hoch effektive Maßnahmen diskutiert, die in der Berichterstattung oft wenig in Erscheinung treten. Eine dieser Maßnahmen ist die Einführung einer regionalen Steuerung für den Ausbau der erneuerbaren Energien.

Lesen Sie hier den kompletten Standpunkt im Tagesspiegel.

Neben der juwi-Gruppe unterstützt eine Initiative bestehend aus Herstellern, Zulieferern, Projektentwicklern, Betreibern, Genossenschaften, Bürgerenergiegesellschaften sowie Verbänden einen Appell zur Einführung einer regionalen Steuerung für den Wind-Onshore Ausbau. Es bleibt zu hoffen, dass die regionale Steuerung im anstehenden „Energiebündelungsgesetz“ wieder auftaucht.


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