05.04.2016 / Unternehmen, Presse

„juwelchen“ goes bilingual: In juwi-Kita wird jetzt auch Englisch gesprochen

Drei- bis Sechsjährige werden in Wörrstadt zweisprachig erzogen / Gebürtige US-Amerikanerin fest angestellt / „Immersion“ ist neues Konzept in der Region

Betriebskindergarten juwelchen
„Bilingualer Kindergarten“: Seit 1. März wird im „juwelchen“ neben Deutsch auch Englisch gesprochen. Dafür wurde eine in den USA geborene Erzieherin fest angestellt, die die Kinder spielerisch an die neue Sprache heranführt.

Was Hänschen nicht lernt, kann Hans zwar später oft noch nachholen – aber nur mit viel mehr Mühe und Aufwand. Das gilt besonders für Fremdsprachen, weiß man bei der juwi-Gruppe, einem international agierenden Projektentwickler für erneuerbare Energien. Und zieht daraus spielerische Konsequenzen: Seit 1. März wird im „juwelchen“, der betriebseigenen Kita am Firmensitz in Wörrstadt, neben Deutsch auch Englisch gesprochen. Dafür wurde eine in den USA geborene Erzieherin fest angestellt. Stolz darf sich das „juwelchen“ jetzt „bilingualer Kindergarten“ nennen.

„Der Wunsch kam von den Eltern“, sagt Christel Schmidt, Leiterin der juwi-Betriebskita. „Und wir haben die Idee gerne und mit Leidenschaft umgesetzt“. Jessica Gläser, vor 39 Jahren in Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien geboren und aufgewachsen, will die Drei- bis Sechsjährigen spielerisch an die neue Sprache heranführen: „Ob beim Basteln, Toben, Lernen oder Aufräumen – ich spreche fast ausschließlich Englisch mit den Kindern.“ Auch wenn die Kleinen nicht gleich jedes Wort verstehen, denn Sinn begreifen sie schnell und lernen die Fremdsprache quasi nebenbei – ganz ohne Grammatik büffeln und Vokabeln pauken.

Die juwi-Kita „juwelchen“ ist der erste zweisprachige Kindergarten in der Region. Diese Kombination von Deutsch und einer anderen Fremdsprache nennen Fachleute „Immersion“, vom englischen „to immerse“, was so viel wie eintauchen bedeutet. „Die Kinder können bei uns in die neue Sprache eintauchen, weil sie in diesem Moment Alltagssprache ist“, erklärt Christel Schmidt das Konzept hinter dem Projekt „Bilinguale Kita“.

Damit unterscheidet sich die im „juwelchen“ praktizierte Immersion von Kitas, in denen die Kinder lediglich einzelne Begriffe aus einer Fremdsprache lernen – beispielsweise dass man beim Wort „jump“ hochspringt oder bei „clap your hands“ in die Hände klatscht. Das Ergebnis ist in diesen Fällen leider oft eine doppelte Halbsprachlichkeit. Heißt: Die Kinder können zwar mehrere Sprachen – aber keine davon richtig.

„Wir setzen auf authentische Kommunikation“, sagt Christel Schmidt. Und das funktioniert ganz einfach: Jessica Gläser spricht mit den Kindern nur Englisch, andere Erzieherinnen nur Deutsch. So klappt das „Eintauchen“ in die jeweils andere Sprachwelt in beide Richtungen.
Seit 2009 gibt es am juwi-Standort Wörrstadt die Betriebs-Kita „juwelchen“. Derzeit werden hier circa 70 Mitarbeiter-Kinder ganztags betreut. Seit 2014 ist das „juwelchen“ Konsultationskindertagesstätte des Landes Rheinland-Pfalz. Erzieher anderer Einrichtungen können sich hier im Rahmen von Fachnachmittagen und Hospitationen schulen lassen.


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